Montag, 22. Juni 2009

Immobilienplankton?!?

Ich rede von Immobilienhaien. Jedoch gehören auch die manchmal nach delfinfang-art fertig gemacht.Netze sind schließlich groß! Wenn diese schleimigen Talerwenderteufel auchnoch Bänker sind gehts richtig los im Fondpuff.
Eigentlich gehören sie alle vors Gericht bzw. erschossen. Das denken sich vor allem diejenigen die kein Geld mit Aktien machen können und wollen[Anm.d.verf. gut, dass Ich beide Seiten kenne]. Genau ihr dürft jetzt eine Geburtstagsparty mit Kakao, Kuchen, Luftschlangen etc. feiern. Denn euer Nirvana ist da, die Bänker werden verurteilt.
Ja ne , is klar, würde Atze Schröder jetz sagen. Für wen wird denn da Recht gesprochen? Denn die Justiz in Deutschland ist doch schon ein Thema für sich.
Klaus-Rüdiger-Landowsky gehört zu den glitschigen Fischen die dort ausgenommen werden sollen. Upps, ein Berliner CDU-politiker, der auch lange Zeit Vorstandsmitglied der WBK (wohnugsbaukreditanstalt) war. Er hatte schon lange Zeit vor der Gründung der IBG also schon mit sowas zutun. Ist also auch kein Laie und weiss ganz genau wann der Hahn zu krähen hat.
Weil man als Politiker ja nicht "einfach so" Geld machen kann hat er sich gedacht einen Manager die Fäden ziehen zu lassen. Manfred Shoeps, hieß sein eigener marionettenspieler.
Mit hilfe der Tochtergesellschaft IBG gründeten sie 2 Fonds. Den LBB Fonds 12, sowie den IBV Fonds Deutschland 1.
Insgesamt wurde es an ca 70.000 Anleger verkauft. In den 90'ern etablierten sie sich zu Deutschlands Immobilenunternehmen Nr.1 und verzwanzigfachten ihren Besitz. Es wurden damals ganz einfach Garantien gegeben die es so vorher nicht gab. Grund: die Fonds waren durch Mietgarantien der IGB gesichert, und dabei hat es niemanden interessiert wie die Mietpreisentwicklung lief. Sprich, die Anleger bekamen Andienungsrechte, womit die sich kurz vor auslaufen des Fonds für den Einstandspreis zurückgeholt haben oder hätten können, selbst wenn die Immobilien garnichts mehr wert wären. Dann gabs noch Verlustzuweisungen und alle lebten mal wieder im Steueroasenparadies. Jeder konnte mitmachen, viele haben geschlafen, es war nämlich das einzigste Immobilliengeschäft an der Börse ohne Risiko für den Anleger.
Doch was ist wenn auf einmal die Wirtschaft von Us-Regierung und Weltbanken in die Knie gezwungen wird? Ausser das alle Politiker sich ins Fäustchen lachen, Geld & Arbeit weniger wert ist kommen auch solche Fonds zum Sturz. Wer nicht aufpasst, verliert ganz schnell alles.
Und diese Penner haben auch darauf spekuliert und wussten das irgendwann ein Kollaps kommt der sehr viel Geld, sehr vielen Leuten nimmt!

Seht die Börsenwirtschaft als Meeresorganismus an.Umso mehr Geld umso größer. Was wäre wohl wenn das plankton nur noch für sich arbeiten würde. Dann könnten die Haie bald nichts mehr sehen und Wale würden verhungern. Ich fänds herrlich.